Ich bin jetzt 64, dass kann ich ja verraten… ­čĄú ich glaube, da gehen Menschen in anderen Berufen in Rente. Das finde ich eine lustige Vorstellung ­čĄ¬

Erfahre, was Bettina und Laura Roschewitz in den letzten Jahren zusammen gerockt haben, was die absoluten MEGA Learnings waren, worauf es wirklich ankommt und wie es auch als Mutter & Tochter gelingen kann, ein modernes und agiles Unternehmen zu gr├╝nden und leiten.

Es geht um …

… die Mischung von Vertrauen & Kontrolle

… gute Aufgabenteilung

… nicht zu viel Freiheit

… und das gro├če Gl├╝ck, nicht zu eitel zu sein, sich Hilfe zu suchen.

Erfahre au├čerdem, warum Bettina ein Pferd und Laura ein Luchs ist und was das mit ihrem erfolgreichen Unternehmen zu tun hat!

Du liest lieber? Hier findest du das Transkript:

Laura Roschewitz: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge, hier bei Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel und zu fr├╝her Stunde in diesem Jahr schnappe ich mir doch mal meine liebe Mutter Bettina und wir machen hier ein Interview. Mutter Tochter, die ja auch gemeinsam ein Business f├╝hren und Familie sind und alles M├Âgliche. Hallo Bettina, sch├Ân, dass du hier bist.

Bettina Roschewitz: Hallo liebe Laura, auch Anfang des neuen Jahres freue ich mich, mit dir zu sprechen. Das ist ja immer bereichernd und herausfordernd, je nachdem, wie unsere thematische Lage gerade ist. Ich freue mich. Danke.

Laura Roschewitz: Wie sch├Ân. Mein Ruf eilt mir sozusagen voraus. F├╝r alle, die das vielleicht noch nicht wissen oder noch nicht so genau wissen Bettina und ich sind nicht nur Mutter und Tochter, Tochter und Mutter, sondern wir leiten auch seit mittlerweile fast vier Jahren zusammen eine Firma, n├Ąmlich das Jin Shin Jyutsu Zentrum. Das m├╝sst ihr euch jetzt nicht merken und nicht schreiben k├Ânnen. Da k├Ânnt ihr einfach in die Shownotes gucken. Dort findet ihr die Verlinkung zum Jin Shin Jyutsu Zentrum. Und diese vier Jahre waren ja insgesamt sowieso schon mal ein wilder Ritt, also gestartet in der Pandemie Zeit haben wir angefangen, eine Vor Ort Praxis, eine alternative Heilpraxis aus Hamburg in ein digitales virtuelles Unternehmen zu verwandeln. Bevor wir ├╝ber das letzte Jahr 2023 ein bisschen schnacken wollen. Was w├╝rdest du sagen, Bettina, magst du dich einmal vorstellen, wer du bist, was dieses Jin Shin Jyutsu ist und vielleicht mal so einen kleinen Abriss geben, wie du bisher gearbeitet hast und was in diesen letzten Jahren so passiert ist?

Bettina Roschewitz: Ja, bis zur Zeit der Pandemie hatte ich in Hamburg ein Heilzentrum, wo ich mit Kollegen zusammen auch mit meinem Mann zusammen eine Alltagspraxis hatte, wo wir die Menschen mit Jin Shin Jyutsu behandelt haben. Das ist eine japanische Heilkunst, eine Heilmethode. Und wir hatten halt eine gro├če Alltagspraxis. Von Montag bis Freitag drei, vier Behandlungszimmer und die Leute kamen zu Behandlungen mit Ja von Schwangeren bis Sterbebegleitung. Wir haben das ganze Spektrum abgedeckt. Ich bin da gro├če Spezialistin, weil ich das eben jetzt schon seit 35 Jahren mache, damals seit 30 Jahren. Und so war unser Leben. Das war das Normalste von der Welt. Ich habe halt viel gearbeitet, an den Wochenenden oft Seminare gegeben. Es gab Jahre, wo ich in ganz Europa, auch in der Schweiz, ├╝berall Wochenendseminare gegeben habe. So war mein Leben und ich dachte ehrlich gesagt, es geht so weiter, bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Und das war nicht abzusehen, wann da meine ja meine Faszination f├╝r diese Heilmethode und f├╝r Menschen an sich und wann das mal weniger werden sollte. Und dann kam Corona und von einem Tag zum anderen wurde das Zentrum geschlossen. Wir durften ja alle nicht mehr arbeiten. Und wenn man nat├╝rlich Angestellte hat und ein Team, dann ist es ja klar. Man, wir waren alle unter Gro├čen in gro├čen Schwierigkeiten, kannten ja die Situationen nicht, wussten nicht wie damit umgehen. Ja und dann haben wir bzw. ich war ├╝berhaupt nicht in der Lage, irgendwie zu reagieren. Ich dachte okay, das war’s jetzt, wie soll es weitergehen gehen? Ja, und dann kamst du mit dieser brillanten Idee, das doch irgendwie zu transformieren, auf ein Online Unternehmen und ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Ich wusste ├╝berhaupt nicht, wie das gehen soll. Ich hatte wirklich. Ich war total naiv, v├Âllig unerfahren. Das, was ich mitgebracht habe, ist dieses Feuer f├╝r die Menschen, diese unglaubliche Expertise, die langj├Ąhrige Erfahrung. Und insofern bin ich eben gesprungen auf eine andere Ebene des Unterrichtens und der Begleitung. Aber die Methode hatte ich eben schon sehr verankert. So war ungef├Ąhr der Start. Ich glaube, das habe ich so einigerma├čen gut erinnert, oder?

Laura Roschewitz: Ja, als du gerade gesprochen hast, habe ich auch nochmal so ein bisschen mitreflektiert. Schon irgendwie auch Wahnsinn. Es war, als wie ihr vorher gearbeitet habt oder wie ich auch gro├č geworden bin, ├╝berhaupt gar nicht vorstellbar. ├ähm, das online oder digital zu machen. Also das war ja, ich w├╝rde sagen, 80 % von deiner Arbeit oder von dem Unternehmen war ja eigentlich eins zu eins Behandlung von Menschen am Menschen. Also ihr als Therapeuten habt eine Person, so nennt man das gestr├Âmt, das ist k├Ânnt ihr euch vorstellen, dass das so ├Ąhnlich wie eine Akupunktur Behandlung oder eine Behandlung beim Heilpraktiker oder bei Osteopathen. So ganz grob ist es halt diese Richtung. Die Details k├Ânnt ihr alle euch anschauen, wenn ihr entweder auf unsere Website www.jsj-zentrum.de geht oder eben ├╝ber die Shownotes r├╝berspringt auf unsere Social Kan├Ąle oder auch zu unserem Podcast. Bettina hat auch seit einem Jahr ziemlich genau jetzt ein Jahr einen Podcast, der hei├čt My Hands, also meine H├Ąnde auf Englisch und damals. Also das w├Ąre so, wenn man jetzt vor vier Jahren eine Osteopathin gefragt h├Ątte, wie machst, kannst du daraus ein Online Business machen oder eine Akupunktur Fachfrau, k├Ânnten wir uns das eigentlich gar nicht vorstellen. Und die gro├če Transformation war ja eigentlich, dass ihr von der gr├Â├čte Teil damals war eben eins zu eins Begleitung von Patienten und einfach Menschen in Krisensituationen, seien es k├Ârperliche oder seelische, oft auch beides hin zu einem, wir bringen dir online virtuell bei, wie du diese Methode selber lernen kannst und wie du dich selber begleiten kannst. Das ist ja eigentlich der gr├Â├čte Wandel gewesen, was fr├╝her auch. Ihr habt Kurse gegeben und Ausbildung gemacht, aber es war mal an den Wochenenden, es war auch viel, aber es war ja nicht der Hauptteil. Der Hauptteil war ja eigentlich die eins zu eins Begleitung.

Bettina Roschewitz: Das stimmt. Und vor allen Dingen, es waren dann Wochenendkurse. Und dann hatten wir die Menschen, die haben wir, die Menschen nicht mehr gesehen. Das fand ich schon immer skurril, aber es gab ja keine andere L├Âsung. Und jetzt hat sich eben das total ver├Ąndert in eine Begleitung, in eine dauerhafte Begleitung. Und das ist das, was mich jetzt ja ich bin ja schon ein bisschen weiter Fortgeschritten in der Praxiserfahrung, aber auch im Alter was, was sich so stimmig und richtig anf├╝hlt, dass ich dazu einen Beitrag leisten kann, Menschen wirklich zu begleiten, da zu sein f├╝r sie, das ist, das ist ein solches Geschenk. Und ich meine, ich kann es ja sagen, ich bin 64, ihr k├Ânnt es euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber als ich Jin Shin Jyutsu gelernt habe, da gab es noch nicht mal Computer. Da hatten wir so am Drucker ausgedruckte kleine Handouts. Die hie├čen noch nicht mal so. Die hie├čen Skript. So hab ich, so hab ich angefangen.

Laura Roschewitz: Ja, und es gab auch nicht die Diskussion, ob ein Q und A aufgezeichnet wurde oder ob es wie lange Sachen verf├╝gbar sind, sondern man ist irgendwo hingegangen, hat es gelernt, dass was h├Ąngengeblieben ist, ist h├Ąngengeblieben und danach ist man nach Hause gefahren. Man konnte auch keine Fragen mehr stellen und wir haben dann vor drei Jahren, also ganz am Anfang haben wir eigentlich noch gar nicht so richtig Produkte entwickelt oder so. Da haben wir erst mal nur versucht, das Business zu retten und online zu machen, was vorher eben vor Ort war. Und dann haben wir jetzt aber vor drei Jahren angefangen, wirkliche Produkte zu entwickeln und haben mittlerweile eigentlich ein Signature Produkt. Das ist unser Jin Shin Jyutsu lernen Jahres Programm. Also eine dauerhafte Begleitung, in der man wirklich alle Basics dieser Heilmethode erlernt. Sowohl theoretisch in dem Ganzen, also so ein gro├čer gro├čer Membership Bereich mit 13 Lektionen mit einem 200 seitigen Workbook, aber eben auch dann der Begleitung ├╝ber eine WhatsApp Gruppe, ├╝ber die Community, ├╝ber die Q+As, ├╝ber die Live Termine usw. Und da haben wir ├╝ber 120 Menschen drin aktuell. Und was w├╝rdest du sagen, wie hat es sich f├╝r dich? Erstmal noch mal kurz zur├╝ck auf die Jahre, wie hat sich deine Arbeit als Unternehmerin, als Selbstst├Ąndige ver├Ąndert in der Zeit?

Bettina Roschewitz: Es ist viel konzentrierter geworden. Ich kann. Ich war nat├╝rlich gefordert, als wir diese Produkte entwickelt haben. Ich war absolut gefordert, mein Bestes zu geben. Mein Input, noch mal mich zu konzentrieren, es auf einer richtig guten Art und Weise zu pr├Ąsentieren. Ich hatte nicht so viele Schlupfl├Âcher wie vor Ort, da konnte man so ein bisschen. Ja, man konnte sich ein bisschen rausreden und da war ich auch ziemlich erfahren. Das konnte ich irgendwie, da war ich irgendwie auch eine. Ja, war ich irgendwie cool, das. Den Zahn hast du mir auch gleich gezogen. Das ging ├╝berhaupt nicht mehr, sondern es war ein Produkt zu entwickeln, was einfach perfekt ist, was auch unsere Kompetenz widerspiegelt, was aber auch so neue R├Ąume er├Âffnet, von denen ich eben gar keine Ahnung hatte. Und da musste ich ja auch reintreten. Also da war ich ja ganz ungeschult und ich wusste noch nicht mal, dass es die R├Ąume gibt. Dann habe ich gelernt von dir, es gibt die R├Ąume, dann habe ich Schiss gekriegt, weil ich mich nicht auskannte. Dann hast du gesagt Ja, dann was, was? Was n├╝tzt dir diese Angst? Jetzt ├╝berwinde das und jetzt stell dich dem. Und dann bin ich da reingewachsen. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, in wie vielen Interviews oder in welcher Form ich mit einer Selbstverst├Ąndlichkeit ├╝ber Jin Shin Jyutsu ├╝ber mich sprechen kann, das ist, das ist wie ein Wunder. Aber das brauchte ebenso wie ich die Menschen begleite, dass sie in ihre Selbstverantwortlichkeit kommen und ihre Gesundheit und ihre Psyche wieder in ihre eigenen H├Ąnde nehmen, brauchte ich eben auch diese engmaschige Begleitung. Und das kann ich euch sicherlich vorstellen. Das ist nat├╝rlich auf Mutter Tochter Ebene nochmal. Also da hast du mich auch nie geschont. Aber ich wei├č, dass du das ja mit anderen Unternehmerinnen auch so machst und dieses nicht schonen, sondern so gnadenlos hingucken. Das war manchmal wirklich schwei├čtreibend, aber das Beste, was mir passieren konnte, weil ich h├Ątte mich irgendwie durch gewunden. Und ich kenne ja auch Kolleginnen, die ohne Unterst├╝tzung probiert haben, Jin Shin Jyutsu irgendwie online zu unterrichten und es hat einfach bei niemandem geklappt. Sehr traurig, aber sie haben eben auch nicht diese Unterst├╝tzung f├╝r sich eingefordert, weil das ist mir einfach klar und auch f├╝r die n├Ąchsten Schritte auch unsere Produkte immer zu verbessern. Das und sich nicht zu sagen, nun mache ich das, worauf ich jetzt mal Lust habe und zack, zack, zack ist man irgendwie wieder weg. Sondern diese klare Ausrichtung und dein gnadenlos im besten Sinne gnadenloses Feedback. Ja, das hat sich wirklich auch unternehmerisch total gelohnt.

Laura Roschewitz: Es ist, da muss ich ein bisschen schmunzeln, weil wir haben sehr, sehr viele, sehr witzige Momente auch gehabt, wenn man so zur├╝ckguckt. Also wir haben dieses Onlinebusiness gegr├╝ndet und es fu├čt jetzt vom Kanal her fu├čt das die meiste Zeit auf Facebook. Wir haben mit Facebook relativ fr├╝h angefangen, nicht im riesigen Stil, aber wir haben das aufgebaut und wir haben YouTube aufgebaut, schon vor sechs Jahren ungef├Ąhr. Und das haben wir ausgebaut. Aber ihr, du und dein Mann Pascal seid ja ├╝berhaupt keine Internetuser in dem Sinne gewesen. Und als wir dann wirklich losgelegt haben, war ganz schnell klar, dass wir eine eigene App entwickeln wollen, wo unsere Kundinnen alle Inhalte von unseren Modulen und Programmen eben virtuell auch online, auch offline im Urlaub am Handy nutzen k├Ânnen, weil wir eben durch die Brille der Kunden geguckt haben und gesehen haben Ja, du kannst keine Entspannungsmethode lernen, du kannst keine Selbstheilungsmethode lernen, weil du immer am Computer sitzen muss. Das ist einfach nicht m├Âglich. Du musst die Meditation im Bett h├Âren k├Ânnen, du musst sie im Flugzeug h├Âren k├Ânnen, du musst so, und da haben wir eine App entwickelt. Und zu der Zeit wusstest du nicht ganz genau, was eine App ist. Also schon irgendwie. Du hast ein Smartphone und du bist ja auch irgendwie fit daran. Aber was nun genau eine App ist und was das bringt. Also es war auch sehr viel Vertrauen gefragt deinerseits, eurerseits. Genauso war es dann eigentlich mit dem Podcast. Da sind wir auch lange drum herumgeschlichen und was ich irgendwie besonders finde ist, dass wir viele Sachen gemacht haben, die auch nicht unbedingt euers sind, wo ihr jetzt sagt, ihr findet jetzt Instagram toll oder ihr findet YouTube toll, sondern dass wir ├╝berlegt haben, dass wir stets durch den Markt geguckt haben und durch die Brille unserer potenziellen Kundinnen. Was brauchen die, um ein richtig gutes Produkt zu machen? Was brauchen die was? Weil das h├Ątte eben auch ganz anders laufen k├Ânnen. Und mittlerweile haben wir das Unternehmen auf wirklich wenigen Produkten gefu├čt. Also es gibt unser wie gesagt Jahres Programm Jin Shin Jyutsu lernen. Das ist unser Signature Programm, das ist das wo den meiste Energie reinstecken und dann gibt es da drunter noch kleinere Formate, Workshops und einen kleinen Fingerkurs. Und dann gibt es dar├╝ber eben unsere Ausbildung, die ja auch aufeinander aufbauen, die Formate. Was w├╝rdest du sagen, 2023 war ja doch noch mal ein anderes Jahr, als wir uns das, glaube ich, vorher vorgestellt haben. Was w├╝rdest du sagen, war als Bettina und als Jin Shin Jyutsu Expertin, als Unternehmerin so dein gr├Â├čtes Learning? Gretel und ich habe auch gerade ein paar Folgen gemacht, so ein bisschen zur├╝ck geguckt. Was w├╝rdest du sagen, war f├╝r dich vielleicht ├╝berraschend anders, als du es erwartet hast? Oder was hat das Jahr dich gelehrt? Was w├╝rdest du sagen?

Bettina Roschewitz: Also es war wieder ein anstrengendes Jahr. Das hatte ich irgendwie anders erwartet. ├ähm. Ich kann es gar nicht genau festmachen, was daran anstrengend war. Aber es ist eben dieses dauerhafte konzentriert sein auf Verbesserung, auf Gr├Â├če, auf Ausdehnung. Was man, was ich am Ende des Jahres einfach sp├╝re, aber in einer sehr, sehr guten Art und ich muss wirklich sagen letztendlich, wie gut unser Hauptprogramm das Jin Shin Jyutsu Lernen ist, das hat mir das Jahr geschenkt. Wir haben da zwar alles reingetan, all unsere Liebe, all unsere Expertise, aber jetzt von so vielen Menschen zu h├Âren, wie grandios das ist, ehrlich gesagt, das war die gr├Â├čte ├ťberraschung. Das klingt jetzt so komisch. Ich habe es immer f├╝r total gut gehalten. Aber wenn man das so h├Ârt, dass die Leute sagen, das hat mein Leben ver├Ąndert, ich bin bei mir angekommen, ich habe das alles gelernt. Und wenn ich diese. Ich habe ja diese Fragen, die ich immer beantworte, die sind so ber├╝hrend. Das war f├╝r mich, also im sch├Ânsten Sinne ├╝berraschend, dass das wirklich so gut ist. Und ja, und dass die Menschen dann weiter mit uns wachsen wollen. Auch dieser zweite Schritt, der ja gar nicht so geplant war, der war gar nicht so klar. Und ja, ich bin weit davon entfernt aufzuh├Âren. Und ich bin jetzt ja eine sogenannte Rentnerin, wie man das so sagt, wenn man nicht selbstst├Ąndig ist. Es ist ja so in manchen Berufen so, dass man dann irgendwie in Rente geht und das finde ich irgendwie total lustig. Also das entspricht mir so gar nicht. Und das. Es hat mir ganz viel. Es hat mich ├╝berrascht, wie, ja, wie ich doch die Ernte einfahre von all der Arbeit und dass die Arbeit, aber trotzdem, also auch online zu arbeiten, da war ich auch anfangs ein bisschen naiv. Da habe ich auch gedacht, das ist vielleicht ein bisschen einfacher als die Menschen so eins zu eins. ├ťberhaupt nicht. Also das ist zu merken, wie viel wir auch arbeiten f├╝r unseren Erfolg. Und aber das Sch├Ânste wirklich in 23 war, dass die Leute unsere Sachen so toll finden. Also das ist eine sch├Âne, sch├Âne ├ťberraschung. Und das sollen ja n├Ąchstes Jahr, also jetzt in diesem Jahr 24 sollen das ja noch viel mehr werden. Das ist ja das, worauf wir jetzt hinarbeiten.

Laura Roschewitz: Ja, und das hat sich auch darin gezeigt, dass Menschen unsere Programme freiwillig verl├Ąngert haben. Wir haben sogar die ersten Verl├Ąngerungen von der Verl├Ąngerung, weil sie einfach sagen, es tut ihnen wahnsinnig gut, uns im Alltag an der Seite zu haben. Und wir haben eben auch einen gro├čen Schmerz der Welt erlebt in den letzten Jahren, wo eben aus diversen Gr├╝nden viele auch bestimmt ganz, ganz tolle Schulmediziner und Schulmedizinerinnen nicht mehr die Zeit f├╝r ihre Patienten und Patientinnen haben und wo einfach dieses Hinh├Âren, dieses regelm├Ą├čig sich Zeit nehmen, zuh├Âren, hinschauen, das nicht wegdr├╝cken. Das hat einfach mal eine Wahnsinnsqualit├Ąt entwickelt. Und auch diese Gemeinschaft, die entstanden ist von diesen ├╝ber 100 Frauen. Ich glaube, wir haben zwei M├Ąnner im Programm, die sich einfach unterst├╝tzen, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das finde ich schon sehr beeindruckend und letztendlich ja auch, dass wir mit fast 50 Frauen dann in die Ausbildung gestartet sind im Herbst letzten Jahres. Finde ich wahnsinnig beeindruckend. Jetzt hast du eben schon so angek├╝ndigt, wo es denn hingeht. Ich meine, wenn wir noch mal zwischenchecken, es hat nat├╝rlich auch immer viel damit zu tun, dass wir uns auch unternehmerisch weiterentwickeln. Wir arbeiten echt viel auch daran zu gucken, wer hat welche Rollen, wie ist unser Team, wer braucht mehr Stunden, wo entwickeln wir uns rein, wo brauchen wir jemand Neues? Also wir sind auch viele Mutige, auch Teamentscheidungen gegangen. Wir haben immer Mentoren an unserer Seite. Was w├╝rdest du sagen, ist dein Wunsch an das jetzt gerade frisch angefangene 2024? Was ist deine Vision f├╝r dieses Jahr?

Bettina Roschewitz: Ja, meine Vision ist unver├Ąndert. Meine Vision ist so, es ist die gleiche, die sie war, als ich mit 28 das Jin Shin Jyutsu kennengelernt habe. Die Vision war beim allerersten Kontakt klar, und die hat sich ├╝berhaupt nicht ver├Ąndert. Die Form, wie ich, wie ich sie in die Welt bringe, hat sich ver├Ąndert. Aber die Vision ist immer noch die gleiche. Ich m├Âchte gerne dazu beitragen, dass die Menschen in diese Selbstverantwortung kommen, dass sie lernen, wie sie sich selbst regulieren k├Ânnen, dass es einzieht in die Familien, in die Partnerschaften, auch in die Firmen. Das ist das, was, was schon immer der Motor war f├╝r meine Arbeit. Und das hat sich ├╝berhaupt nicht ver├Ąndert. Nur ich habe jetzt die M├Âglichkeit, das auf ganz andere Art und Weise zu machen. Wie sollte das gehen? Ich habe es ja gemerkt, ich habe einmal im Monat in Z├╝rich einen Kurs gegeben, dann den n├Ąchsten Monat in K├Âln, den n├Ąchsten Monat in M├╝nchen. Ja, und das war sehr, sehr begrenzt. Und jetzt haben wir nat├╝rlich ganz andere M├Âglichkeiten. Und das, ja, da wird die Vision. Ja, ich bin froh, dass ich sie nie losgelassen habe. Es gab ja auch Krisen in meiner Selbstst├Ąndigkeit. Und was war, wenn ich mal krank war usw. und so fort. Aber das die ist unersch├╝tterlich.

Laura Roschewitz: Und es ist ganz spannend. Wir haben uns als Team unter anderem mal aufgestellt mit Tieren und geguckt, wer hat welchen Charakter, wer tr├Ągt welche Qualit├Ąt rein. Und Bettina ist bei uns im Team das Pferd und im Team Jargon sagen wir h├Ąufig das Pferd muss wieder auf die Koppel, es muss auf die Weide, es muss in die Pr├Ąrie, es muss eine Runde galoppieren, es muss sich auslaufen. Und ich bin im Team der Luchs. Ich visiere eigentlich eine Sache an und die wird dann auch zu Ende gebracht und dann wird im Schatten ausgeruht und dann geht es weiter. Was? Wie findest du das? Oder wie sch├Ątzt du das ein? Was Gretel und mir ja auch h├Ąufig begegnet, ist, dass viele selbstst├Ąndige Frauen sich verzetteln an neuen Ideen, an ich k├Ânnte ja noch dies ich k├Ânnte ja noch, dass Ach nee, jetzt der Kurs wird mir jetzt ein bisschen langweilig. Jetzt habe ich ihn ja schon zweimal gegeben. Mach ich wieder was Neues. Ich wei├č ja aus sicherer Quelle, dass du durchaus dazu neigst, auch viele neue Ideen zu haben. Wie gelingt dir da eine Balance? Wie kommt? Wie ist das f├╝r dich? Im Online ist es mal theoretisch ist es ja ein Land mit unbegrenzten M├Âglichkeiten. Das ist ja anders als damals mit der Praxis. Da hattest du ja, konntest du acht Behandlungen am Tag machen und dann war es das auch auf eine Art. Wie f├╝hlt sich das f├╝r dich an oder wie gehst du damit um mit diesem Zwiespalt zwischen ganz, ganz viel Neues machen wollen und auch bei den bew├Ąhrten Sachen? Aber dranbleiben.

Bettina Roschewitz: Ja, da habe ich halt einfach Hilfskr├Ąfte, die mich immer wieder in die Au├čenbox bringen.

Laura Roschewitz: Also Stall und Riegel vor.

Bettina Roschewitz: Absolut. Und das sind, das ist, das sind die tollen Frauen an meiner Seite aus unserem aufgebauten Team, die mich in meine Grenzen weisen. Das hei├čt ja nicht, dass die Ideen unterbrochen werden. Die werden dann aber zu einem angemessenen Zeitpunkt noch mal wieder vorgelegt. Manchmal haben sie sich er├╝brigt, weil ich gemerkt habe, es war ein Vergaloppieren. Manchmal habe ich durchaus auch noch Ideen, die, die sinnvoll sind und auch passen ins Konzept. Aber das ist, das ist das Allerwichtigste. Ich kann nicht eine Expertin f├╝r eine Heilmethode sein und gleichzeitig mein Onlinebusiness h├Ąndeln. Das ist komplett Selbst├╝bersch├Ątzung. Zum Gl├╝ck kannte ich mich so wenig aus, dass ich da gar keine Selbst├╝bersch├Ątzung habe. Aber jetzt ist es eben auch als sozusagen ja das Reptil in der Firma wirklich zu vertrauen, loszulassen, mich wirklich einzulassen. Und das ist zum Gl├╝ck eine Qualit├Ąt, die, das habe ich ge├╝bt im Leben, das Leben hat mich das gelehrt, wirklich da loszulassen und absolut zu vertrauen. Und ja, und dann ist das eine sehr kluge und sehr versierte und sehr kompetente F├╝hrung. Und das ist wie das Wildpferd, was aber dann eben auch an der Leine ist. Und dann bin ich aber nicht die Entscheiderin. Ich kann das Ganze wissen, ich kann das alles, kann meine ganze Expertise, das ist ja eine Riesenkoppel, die kann ich ja in die Formate bringen. Aber lass mich blo├č nicht mitentscheiden, wohin was jetzt gerade irgendwie sinnvoll ist, weil da lasse ich mich viel zu emotional leiten, da bin ich zu viel, zu sehr im Therapeuten und nicht Unternehmerin. Und das ist der gro├če, das ist die gro├če Ver├Ąnderung. Freue ich mich so riesig auf dieses Jahr. Und vielleicht kannst du du willst du da noch ein, zwei S├Ątze zu sagen, was wir f├╝r dieses Jahr vorhaben?

Laura Roschewitz: Ja, total spannend. Manchmal ist es eben auch meine Rolle, dann als Begleiterin, als Mentoren, als als Teamer das Pferd an die Longe zu nehmen und auch mal einen halben Tag im Kreis laufen zu lassen. Das geh├Ârt halt auch dazu und das ist was, was, was auch Gretel und ich finde ich viel beobachten, dass das nat├╝rlich manchmal langweilig ist und manchmal ist es nicht total sexy Oberjuicy, tolly Molly, sondern manchmal ist eben Unternehmerin sein, auch an der Longe im Kreis laufen. Und damit meinen wir gar nicht immer, wir haben immer noch genug Kreativit├Ąt, immer noch genug neue Formate und Austoben. Aber die Balance muss eben stimmen. Und wenn wir eins gelernt haben im 2023 war es, dass es eben der Fokus auf unsere Kernprodukte, dass das einfach 2 bis 3 Produkte mit den rausgehen und die verbessern und immer noch mal gucken wo k├Ânnen wir es noch 1 % besser machen, wo k├Ânnen wir es noch 1 % besser machen, wo k├Ânnen wir die Kommunikation sch├Ąrfen, wo sind wir gut vertreten auf den Kan├Ąlen? Was sagt der Markt gerade? Und das werden wir einfach ausbauen und damit werden wir gr├Â├čer werden. Und daf├╝r sind die Weichen gestellt in diesem Jahr, also wir fangen haben zum Beispiel jetzt im Januar, wo du diese Folge gerade h├Ârst, eine Challenge. Da geht es den ganzen Januar um das Thema Selbstliebe, Selbstheilung und in deine Kraft zu kommen. Und eben das nicht mit dem hundertsten Mittelchen und tausenden Tr├Âpfchen, sondern mit deinen eigenen H├Ąnden aus deiner eigenen Kraft. Und wenn du daran Interesse hast, dann schaue gerne mal in die Shownotes, da verlinken wir das. Du kannst mich gerne auch anschreiben, springe gerne r├╝ber zu Instagram oder zu WhatsApp. Die Kontakte sind hier alle in den Shownotes. Das ist eine WhatsApp Challenge. Du kannst einfach r├╝ber springen und kannst kostenlos teilnehmen. Das geht den ganzen Januar und ist jetzt schon eine richtig coole Stimmung und macht einfach mega mega viel Spa├č. Und so werden wir auch in das Jahr starten. Das ist auch was neues f├╝r uns ist ein neuer Kanal, aber wir sind eben den neuen Dingen total aufgeschlossen und ich freue mich da sehr drauf.

Bettina Roschewitz: Ich find es auch richtig cool. Also gleich mit so einer gro├č, mit einer gro├čen und mit einer neuen Erfahrung in das Jahr zu starten, das ist einfach. Das h├Ârt eben auch nicht auf, wenn man eben an dieser Vision, wenn ich an dieser Vision festhalte, dann kann ich nicht in alten Schuhen h├Ąngenbleiben, dann kann ich auch nicht die sein, die sagt ja, es ist immer so gewesen, dann brauche ich eben die, die die Expertise, die sich eben mit anderen Dingen auskennt und das zusammen. Ich finde es einfach richtig toll und ich freue mich, diesen Januar schon mit so einer tollen Gruppe irgendwie dabei zu sein, zu unterst├╝tzen. Das ist einfach cool.

Laura Roschewitz: Genau. Wenn dich das jetzt neugierig gemacht hat, dann darfst du dich gerne gerne melden, bei uns. Spring r├╝ber zu mir zu Insta. Du kannst doch gerne zum Jin Shin Jyutsu zentrum r├╝berspringen. Auch zu Insta verlinken wir auch. Also es gibt 1000 Wege, die zu uns f├╝hren. Du musst dir den Namen nicht merken, du kannst einfach drauf klicken. Und ja Bettina, vielen Dank. Zeit ist schon wieder verflogen. Wenn ihr neugierig seid, meldet euch gerne auch bei Bettina. Wie gesagt, ihr findet alle Infos und ich schicke sie euch sonst gerne auch noch mal zu. Also wenn du magst, schick mir einfach kurz ein Hinweis, dass du Interesse hast, dann liefern wir dir alles frei Haus serviert einen Gru├č aus der K├╝che. Ja, ich freue mich sehr auf das gemeinsame Jahr. Jetzt starten Gretel und ich so richtig durch und wir auch. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, einmal ein bisschen zur├╝ckzublicken, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Und dann w├╝rde ich sagen. Los geht’s.

Bettina Roschewitz: Los geht’s. Auf ein tolles Jahr. Tsch├╝ss.

Laura Roschewitz: Vielen Dank und euch noch einen sch├Ânen Tag. Und hier bis zur n├Ąchsten Folge Moin um Neun. Wir freuen uns, von euch zu h├Âren. Ciao.

Du hast Interesse an Bettinas Januar Challenge f├╝r Kraft & Wohlbefinden? Dan schreib Laura [hier]┬áeine Nachricht mit „Ich will Energie“ und sie l├Ąsst Dir alles zukommen.

[Hier] findest Du au├čerdem alle Infos zum Jin Shin Jyutsu und unserer Arbeit!

 

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